Für und Wider - auch in Rudolstadt unterschiedliche Meinungen zum großen Aufwand beim PapstbesuchFür ein paar Wenige bedeutet der Papstbesuch wirtschaftliches Plus wie für die, die dadurch Aufträge erhalten, z.B. beim Bühnenbau mitzuwirken. Manche zieht es vielleicht auch aus religiösen Gründen nach Erfurt zu diesem aufwendig inszenierten Großevent.Bei Veranstaltungen, egal welcher Größe ist es normalerweise so, daß vorher wenigstens eine Überschlagskalkulation erstellt wird, um abzuwägen, ob das Ganze auch finanzierbar ist, denn im Normalfall muß der Veranstalter für alle anfallenden Kosten aufkommen, auch für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die nicht einfach aus (Nicht-Kirchen-)Steuergeldern bezogen werden können. Hätte der Papst über Rudolstadt nach Erfurt anreisen müssen, wären dann vielleicht die Bundesmittel für den Autobahnanschluß über die neue B90 sicher für dieses Jahr bereit gestellt worden, wodurch unsere Region wirtschaftlich und kulturell wieder einen Anschluß an das normale Geschehen bekommen hätte, so zumindest meine Meinung u.a. auch als nebenberufliche-freiberufliche Stadftführerin in einer Stadt im tiefen, nur auf langen Umwegen überwindbaren Schatten Erfurts dazu, wobei Rudolstadt natürlich trotzdem in jeder Hinsicht immer eine Reise wert ist. Gewiß sollte man eigentlich kirchliche und weltliche Dinge voneinander trennen. Die Infrastrukturverbesserung wäre allen Einwohnern und Besuchern unseres Landkreises und unseren Nachbarn zu Gute gekommen, egal, ob religiös gebunden, egal welcher Konfession zugehörig oder attheistisch. Seit einigen Tagen drücken einige Rudolstädter ihren Protest gegen den zu großen Aufwand auf einem Plakat auch so aus:
|
|
|