Kyrill wütete auch in Rudolstadt


Kyrill, der heftige Sturm vom 18. Januar 2007 wütete auch in Rudolstadt.
Auch hier gab es stellenweise in Böen Windspitzen bis zu 140 km/h. Der Sturm heulte und peitschte duchs Stadtzentrum und alle anderen Stadtteile. An einigen Häusern und Bäumen hinterließ er deutliche Spuren.
Kleine und größere Äste flogen umher, mehrere Ziegel fielen herab, Schilder fielen um, Sand und trockene Erde, wo auch immer die trotz Regen her kam, wurde durch die Luft gewirbelt und sogar auch durch intakte Dächer geweht.
Sich draußen aufzuhalten, war aufgrund der Windstärke zwischen 11 und 12 und der unberechenbaren Böen praktisch nicht mehr möglich.
Es gab zahlreiche Stromschwankungen und mehrere kurzzeitige Stromausfälle.
Auch der Pegel der Saale stieg vorübergehend auf über 1,40 m an. Das stellt zwar noch kein bedrohliches Hochwasser dar, ist aber für Mitte Januar mindestens genauso ungewöhnlich wie so hohe Temperaturen um 15°C und überhaupt Stürme in dieser Jahreszeit in Rudolstadt.
Die Naturkatastrophe dauerte mit über 16 Stunden extrem lange an. Der Höhepunkt traf Rudolstadt von ca. 18 bis 23 Uhr. Erst am 19. Januar flaute der Wind dann gegen 2 Uhr langsam wieder ab.
 
Die Schäden wurden größtenteils erst am Morgen nach dem Sturm sichtbar, so zum Beispiel das teilweise abgedeckte Dach auf einem Haus in der Marktstraße.

Kyrill-Schäden in Rudolstadt



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