Schwierige Straßenverhältnisse in und um Rudolstadt - mit Update (09.04.2011)
Mit dem Frühjahr beginnen wieder zahlreiche Baumaßnahmen, die sicher notwendig, aber leider nicht sonderlich gut koordiniert sind.
Um Rudolstadt herum gibt es derzeit so viele gleichzeitige Baustellen, daß es sehr schwierig ist, überhaupt nach Rudolstadt zu gelangen. Auf der B88 muß man mit dem Auto in Richtung Jena und umgekehrt nicht nur bei Uhlstädt an einer Baustellenampel im Stau stehen, sondern bald auch noch größere Umleitungen in und um Orlamünde fahren. Damit ist die sonst einzige, relativ schnell in 30 bis 40 Minuten erreichbare Autobahnanbindung an die A4 blockiert, bzw. erst nach wesentlich längerer Zeit erreichbar. Da die Anbindung an die A71 bei Traßdorf noch immer nicht realisiert und von "höherer" Stelle auf die lange Bank geschoben wurde, kann man auch hier nur über Umwege zum Ziel gelangen. Zum schnelleren Ausbau der neuen B90 startete der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gemeinsam mit dem Ilmkreis kürzlich eine Unterschriftenaktion, um die zuständigen höheren Behörden vom dringenden Bedarf der Verbesserung der Infrastruktur der Region zu überzeugen, denn ohne eine akzeptable Anbindung an die Umgebung werden auf Dauer noch mehr Unternehmen, Arbeitsplätze und damit auch Einwohner abwandern, sowie noch weniger Touristen zu uns kommen. Die Unterschriftenlisten können bei rudolstadt.de ausgedruckt und unterschrieben bis 30.06.2011 in den Bürgerbüros von Rudolstadt und im Landratsamt abgegeben werden. Auf der B85 zwischen Rudolstadt und Saalfeld wird derzeit der Abzweig nach Aue am Berg gebaut, so daß es dort nur sehr langsam voran geht. Ausweichen über den Kulm ist wenig hilfreich, weil in Saalfeld auch an mehreren Stellen gebaut wird, über Preilipp landet man letztlich auch im Stau auf der B85 Richtung Saalfeld, der zeitweise auch durch den Rückstau die Umleitung der gesperrten Schwarzaer Ortsdurchfahrt und damit den Straßenverkehr Richtung Bad Blankenburg - Ilmenau ebenfalls zusätzlich beeinträchtigt. Bisher konnte man in letzter Zeit nur in und aus Richtung Weimar relativ normal von und nach Rudolstadt fahren, abgesehen, von der einspurigen Ampel auf der B85 in Teichel. Ab 5. April wird jedoch die Ludwigstraße in Rudolstadt einschließlich der Kreuzungsbereiche Oststraße und Burgstraße voll gesperrt. Damit gelangt man aus Rudolstadt in den Norden der Stadt und nach Weimar nur über Schaala, Richtung Stadtilm, über Remda oder (allerdings nur mit PKW) über Kirchhasel - Großkochberg. Zu allem Überfluß wird auch noch gleichzeitig der Bahnübergang in Kirchhasel für mehrere Wochen gesperrt, so daß man nicht mehr vom Stadtteil Cumbach über Catharinau nach Kirchhasel, sondern nur noch auf der B88 oder der Oststraße (ab Neuer Cumbacher Brücke) übers Gewerbegebiet nach Kirchhasel fahren kann. Die Bauarbeiten an der Ludwigstraße werden sich mindestens bis einschließlich 9. April, möglicherweise aber auch länger hinziehen. Im Stadtteil Cumbach stehen vorübergehend ab 1. April weniger Parkplätze zur Verfügung, weil in der Ludwig-Jahn-Straße ein großer Teil der rechten Fahrbahnseite wegen Baufreiheit zur Parkverbotszone umfunktioniert wird. - Also sollten Gäste vom unteren Teil Cumbachs am günstigsten den Großparkplatz Bleichwiese nutzen. Bleibt zu hoffen, daß durch die extrem schwierigen Straßenverhältnisse trotzdem in den nächsten Wochen niemand abgeschreckt wird, nach Rudolstadt zu kommen! Die leider schon lange reduzierte Bahnverbindung in Richtung Saalfeld und Jena bleibt glücklicherweise vorerst erhalten, soweit dort nicht gestreikt wird. [Update] Die B85 ist inzwischen wieder zwischen Rudolstadt und Saalfeld ohne Baustelle befahrbar und innerhalb Rudolstadts zwischen Kaufcenter und Burgstraße ebenfalls normal, aber zwischen Ludwigsburg und Weimarischer Straße vorerst nur mit Ampelregelungen befahrbar. Auch die Parkplätze in der Ludwig-Jahn-Straße in Cumbach können vorerst wieder normal genutzt werden. [/Update] |
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