Eine neue Brücke verbindet seit Ende Oktober 2004 die beiden Stadtteile.Nun gibt es auf Cumbacher Seite keinen Stau mehr in Richtung Stadt, wenn auch die Fahrtstrecke um Die alte, gewohnte Cumbacher Brücke ist nun zur Fußgängerbrücke geworden und für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt, mit Ausnahme von Radfahrern. Die Tunnel-Unterführung hat so ihre Eigenheiten, sowohl von der Gestaltung, alsauch von der Bequemlichkeit her. Für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte ist diese Verbindung in die Stadt leider nicht sonderlich geeignet.
Alle Fußgänger müssen jetzt einen Umweg laufen, um ins Stadtzentrum
zu gelangen. Lediglich der Ostteil Rudolstadts ist ohne zusätzlichen Umweg erreichbar.
Wenn die alte Unterführung saniert und erweitert worden wäre, hätten viele einen größeren Vorteil davon gehabt. Auch der ehemalige Bahnübergang hat ausgedient. Seitdem das Stellwerk in Leipzig auch die Bahnübergänge Rudolstadts betreut, gibt es keinen Cumbacher Bahnübergang mehr. - In Anbetracht der vorherigen langen Staus an den Schranken zweifelsohne ein Fortschritt. Eigentlich gehört das alte Stellwerk Rudolstadts ins Museum. Was aber damit und vielen anderen ehemaligen Bedieneinrichtungen der Bahn wird, steht zur Zeit noch in den Sternen. Von der neuen Cumbacher Brücke hingegen hat man sehr schöne Blicke auf die Heidecksburg, die Stadtteile und die Umgebung.
Bezüglich verkehrstechnischer Erreichbarkeit hat Cumbach durch die neue Brücke trotz
des etwas längeren Fahrtweges gewonnen.Bleibt zu hoffen, daß die Anbindung auf Rudolstädter Seite bald verbessert wird und die Ampelschaltung am Fußgängertunnel mit denen in der Ludwigstraße so synchronisiert wird, daß man zu Fuß nicht 3mal lange an roten Ampeln stehen muß, zumal man früher lediglich an einer Ampel warten brauchte. |